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NEUANFANG! Nach Burn Out & Diagnose: DEPRESSION! Wer macht mit?

Der Stand der Dinge sieht bei mir momentan so aus, dass ich nach Verlagsarbeit, 1.000en Bildern und Beiträgen in den Medien, Ausbilder bei der DLRG, Arbeit als Werbeberater und Verkäufer ohne Wochenende und  Urlaub, nach einer absoluten Pleite in Krankheit und Arbeitslosigkeit gerasselt bin. Ganz am Ende ging einfach nichts mehr. So, wie ich es sage: „Es ging beim besten Willen nichts mehr“ Ich war manchmal froh, dass ich mich mit letzter Kraft ins Bett „retten“ konnte…

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Coole, düstere  Stimmung in der Stiftsgasse Erfurt. und trotzdem ist viel Licht um den Dom

Für mich und Außenstehende kaum vorstellbar, denn was ich besaß war Energie und ich bin auch ganz locker davon ausgegangen, das mir diese für immer und ewig zur Verfügung steht. …bis mich Geist und Seele eines besseren belehrt haben. Das Unterbewusstsein ist nach „Absprache“ mit dem Körper ECHT in der Lage einen Schlussstrich zu ziehen. Du wirst in einen Schockzustand versetzt und nur noch mit soviel Energie versorgt, wie Du zum Atmen, Essen und Unterhose anziehen brauchst. Alles weitere in Dir und auch um Dich wird „geschont“ Warnhinweise Deines Ichs gab es eigentlich zur Genüge (zB. 3 x Bronchitis im Jahr) Doch woher sollte man denn damals wissen, was eine Krankheit, die Dich ein wenig zur Ruhe zwingt mit Depressionen in der Zukunft zu tun hat.
Gut, heute sehe ich die Welt wieder etwas bunter, doch für 2 Stunden am Stück etwas mit Hirn oder den Händen zu schaffen reicht es immer noch nicht. 😦 Manchmal ist der Geist gar willig und listet auf was noch getan werden muss, doch dann interessiert es Ihn nicht einmal, wie die „Gedankenstriche“ von der Liste bröseln, erst links + rechts und später hinter einem liegen bleiben… …in zwei, vielleicht sogar in einer Woche ist jemand wieder Willig, sammelt die Striche auf, schiebt Sie vor sich her, bis diese wieder erst neben und später hinter einem liegen…  …PS geht Zeitnah an dieser Stelle weiter. (Zeitnah, ich „liebe“ dieses Wort. 🙂 )

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Sony alpha 7, ich darf SIE testen juhuuuu!

Sony alpha 7, ich darf SIE testen juhuuuu!

Viele Systemkameras sind bezahlbar geworden. Sony macht das sogar im Kleinbildformat möglich. Aber nur die Erste und somit älteste der siebner Alphas ohne s II und R hinter der 7 gibt es mit Kitobjektiv für knapp über 1000 Euro… …Ich wiederhole noch mal, bei der 7 handelt es sich um eine robuste Fast-Profi-Kamera mit einem Vollformatsensor hinter dem Objektiv.

Für ein spiegelloses System hatte ich mich schon lange entschieden. Die Vorteile liegen auf der Hand und drücken nicht auf Wirbelsäule, wie Kniegelenke. Der Spiegel war ja mal eine richtig gute Erfindung. Doch mit der Digitaltechnik ist er  überflüssig geworden. Das Licht fällt direkt auf den Sensor, spart sich den Zick-Zag-Weg über Spiegel plus Prisma und weitere Spiegeleien, zB. für die Sensoren zum Scharfstellen fallen ebenfalls ganz einfach weg.
Ich will jetzt um Gottes Willen keinen Vortrag über die Vor- & Nachteile einer Systemkamera halten, doch war ich über diese Entwicklung mehr als Glücklich. Wenn man jahrelang mit mehreren Kilos Spiegelreflex und Objektiven vor dem Bauch und auf dem Rücken rum gesprungen ist können das  vielleicht einige verstehen.

Also hab ich nach Nikon und Canon zugeschlagen. Mit einer Lumix GH, erstaunt war ich hier über die Vielzahl von Möglichkeiten ein Bild zu machen. Mir fällt jetzt auf die Schnelle nichts ein, was diese kleinen Kisten nicht können. Doch das Handling mit einem großen Aufsteckblitz wird hier zur kleinen Katastrophe. Außerdem hat mir die Qualität der Bilder ab 1200 ISO nicht zugesagt. Logisch, hier kommt der relativ kleine Sensor einfach nicht mehr mit. Beim Profieinsatz wird hier und da auch mal schnell eines der Knöpfchen gedrückt. Die Einsatzdauer der Akkus ist eine allgemeine Krankheit von Systemkameras. Braucht man doch zum knipsen stets „Licht“ im elektronischen Sucher oder auf dem großen Klappdisplay. 2 bis 3 von den Energiespendern sollte man schon für einen Foto-Tag zusätlich dabei haben.

Aber jetzt zur Sony!!! …endlich halt dich die Alpha 7 in der Hand. Ein (mein) kleiner Traum von Kamera. Nix knarzt, wenn man mal herzhaft zudrückt. Dort wo die rechte Hand arbeitet ist alles gummiert. mir fällt ein Stein vom Herzen. Mittel und Ringfinger passen  gerade noch so zwischen Griffwulst und Objektiv. Herrlich, die Erreichbarkeit des Einstellrades für den Daumen und den Zeigefinger versprechen ein flüssiges arbeiten mit der Alpha. Und was sehen meine fotogeil gewordenen Augen da? Ein richtiges Einstellrad für die Über- und Unterbelichtung auf der Oberseite des Bodys. Kein Knopf links drücken und rechts ein Rad drehen, nein ein Rad, das liebevoll aber nicht lieblich einrastet und gut mit dem Daumen erreichbar ist. Freu…

Los jetzt driesel! Programmwahlrad auf P  die Sony einschalten und losknipsen… …nein, erst noch den Trageriemen anbringen. ( Bei jeden Fotokurs erkläre ich den Teilnehmern, sie sollen sich ihre Fotokiste um den Hals hängen, wie schnell dreht sich mal ein Kollege um und haut dir mit seinem Rucksack Dein bestes Stück aus der Hand. Zum Nase putzen
braucht man die Kamera dann auch nicht ablegen…) Wer viel aus dem Flugzeug oder Hubschrauber fotografiert, dem brauch man das nicht zweimal sagen. Riemen ist gut, die Aufhängung noch besser. Öse mit Triangel, da gibt es keine Reibungspunkte. Bei meiner Canon 5D zB, hat man der Kamera nur einen scharfkantigen Schlitz zum einführen des Trageriemens spendiert. Pünktlich nach einem halben Jahr war dieser durchgescheuert.

Einschalten! Wieder ein Pluspunkt für die 7. Der Einschalter sitzt genau da, wo er sitzen muss. Am Auslöser. Schneller und bequemer kann man nicht arbeiten. Schnell noch mal gucken wie rum das Objektiv (28 – 70 Kit-Standard *1) zoomt. Für mich genau richtig. Es hakelt ein klein wenig. Nach 100 Bildern hat sich das gelegt. Sonnenblende, die (Gegenlichtblende) liefert Sony gleich mit. Nach dem einrasten sitzt diese sehr fest. (Hab ich bei noch keiner Kamera gehabt) Na, mal sehen wie lange. Die Blende hab ich beim fotografieren immer drauf. Eher als mechanischen Schutz. Hilft bei Nieselregen, vor anfliegenden Gegenständen beim Fasching, vor neugierigen Hunden usw…

Der Sucher ist zum finden da, das Display trallala? Nein, doch wenn ich des Nachbarn Katze in action knipsen will brauche ich meinen Sucher. Liegt diese auf dem Boden und guckt meine Sony an, lege ich mich auch auf den Boden oder gehe in die Hocke, klappe das Display nach oben und pendle mich ganz langsam auf die Süße ein. Zum Glück piepst die Kamera nicht in dem gerade eingestellten Mudus beim scharf stellen.
Doch was ist das??? Akku gleich alle 😦 Jetzt muss ich zum ersten mal meckern. Wo gibt es denn sowas. Eine Fastprofikammera ohne Ladegerät zu liefern. Ja, bei Sony. Man darf den Akku, der so wie so in den schönsten Fotosituationen schlapp macht in der Kamera aufladen? Ist das denn ein Handy??? Sony liefert zwar ein USB Stecker mit einer kleinen Plastikkiste dran mit, doch das Ding ist sehr schwach auf der Brust. Jeder Fotoverkäufer empfiehlt Dir das Ladekabel vom Handy zu nutzen. Das Display meldet Dir bei eingeschalteter Kamera die USB-Verbindung und den Ladezusand in %. Ausgeschaltet leuchtet eine ganz kleine Lumi neben der USB-Buchse.
Also Kinder, das erste was wir machen müssen, ein Ladegerät mit wenigtens einem Akku kaufen. Kostet so um die 60 Euro (mit einem Sony Akku). Die preiswerteren Universalkonstruktionen zum Aufladen aller gängigen Energielieferanten konnten mich noch nie überzeugen. Hüpft bei einer Tanzveranstaltung die dicke Schwiegermutter ein paar Meter von Deiner Ladekonstruktion entfernt herum, lädt das Ding alles mögliche auf, nur nicht deinen Akku… …morgen geht es weiter im Alpha-Text 🙂

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