Schlagwort: Bärlauch

Alte Trappertricks | kochen & braten #4

Alte Trappertricks | kochen & braten #4

Wie man aus wenig Spinat viel Spinat macht, der noch richtig gut schmeckt und kaum was kostet.  Dazu gibt es geräucherte Forelle auf Puffer aus Heichelheim.

Als erstes besorgen wir uns eine Packung Blattspinat aus der Truhe oder Frischen. Wenn dieser in der WOK-Pfanne* beginnt in sich zu sacken, gebe ich 2 Hände voll Löwenzahnblätter dazu und ein wenig später eine anständige Portion Bärlauch. Der Bärlauch kann ruhig die gleiche Menge des Spinats betragen oder gar mehr… …Beim Bärlauch rupfe ich nur die dicken Stiele ab, und zupfe so 1/4 der schlanken Blätter in die Pfanne. Noch ein bissl köcheln lassen, fertig. Sieht aus wie Spinat. Bitte nur ganz wenig mit Salz und Pfeffer würzen, da der Bärlauch schon für ein wunderbares Aroma sorgt.Gedünstet wird die ganze Geschichte mit ein paar Tropfen Öl, wenn das Grünzeugs zu trocken werden sollte, mach ich noch ein bissl Wasser dran.

Als Puffer nehme ich die Minis von der Heichelheimer Mühle aus dem Tiefkühlregal. 1. kosten da 15 Stück nur ein bissl was über einen Euro, 2. sind die auf Gusseisen leicht mit Zwiebeln vorgebraten und 3. kann man die kleenen Rundlinge so schön verschieden würzen. (probiert mal Rosmarin, Paprika, Kümmel, Knoblauch, Frischkäse, italienische Kräuter, Kurkumin usw.) Das Handling mit den Minis ist auch besser, bevor ich da im Pizzagrößenbereich rum pansche.

Eigentlich braucht man nichts weiter, als die Puffer ordentlich mit dem Spinatmix zu belegen. Schon nach dem ersten Bissen werdet Ihr im Himmel des Hochgenusses untergehen. Doch wer es nicht sein lassen kann, darf sich natürlich gerne ein paar Forellen in der Gera oder dem Kressepark fangen, räuchern und die Filets unter den Spinatmix heben. Das wäre dann immer noch ein ECHTES THÜRINGER GERICHT. Jetzt verrate ich Euch was, Seelachs aus Alaska von Aldi geht auch als Ersatz 🙂

*  Noch ein Trappertrick zum Schluss, kauft Euch eine Pfanne im WOK-Design. Also nicht so eine Riesenschüssel mit 2 Griffen, wie es die Vietnamesen in den Asia-Restaurants benutzen, sondern einen kleinen WOK mit nur einem Stiel. Ihr werdet begeistert sein, wie herrlich sich mit dem Ding Gemüse braten lässt. Kein einzelnes wenden der Bratkartoffelscheiben, wie es so einige Starköche handhaben und kein Gerühre mit dem Löffel und keine Zwiebelrester unterm Herd. Außerdem braucht man für diese „Pfanne“ auch nur das kleine Licht oder Feuer auf dem Herd… …Ich wünsch Euch einen guten Appetit und denkt bitte daran, dass Ihr bei zubereiten schon wenigstens 10 der Puffer nebenbei aufgefuttert habt 🙂

 

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